Prof. Dr. Klaus Buchner bei seinem Vortrag in Dörfles-Esbach zum Thema 5G

Schriftführerin Bianca Bosseckert und Stadtrat Bad Rodach Matthias Thumser

Pressemitteilung : Europaparlamentsabgeordneter der ÖDP in Coburg

Europaparlamentsabgeordneter der ÖDP besucht den Demeter-Gärtnerhof
Callenberg



"Die EU ist derzeit mit der Gießkanne aktiv. Wenn man sie vom Kopf auf die
Füße stellt, wirken die EU-Subventionen erst für eine gute,
gemeinwohlorientierte Landwirtschaft", stellt der ÖDP-Europa-Abgeordnete
Klaus Buchner fest. Beim Besuch am vergangenen Donnerstag auf dem
Demeter-Gärtnerhof Callenberg diskutierte er eine vernünftige
Fortentwicklung der EU-Landwirtschafts-Politik mit Dietrich Pax, der seit
1992 biologisch dynamisch wirtschaftet und sich als "Öko-Lobbyist" versteht.

Beide, der Kernphysik-Professor und der Gärtner sind sich einig: derzeit
zahlt Brüssel seine Subventionen in zwei Säulen aus. 80% der Subventionen
werden an landwirtschaftliche Betriebe nach Fläche vergeben. Nur 20% der
Geldsummen werden für bestimmte Leistungen, z.B. Landschaftspflege vergeben.

Die Flächen-Prämie heißt: kleine, mittlere und große Betriebe werden je
Hektar unterstützt. Jedoch: je größer der Betrieb ist, umso mehr kann er
"absahnen". Der ehemalige Bundesvorsitzende der Öko-Demokraten Prof. Buchner
fordert ganz klar eine Deckelung im Subventionsbezug. "Derzeit tut die
Politik alles, um Monsterbetriebe der Agrarindustrie zu füttern, während
Familienbetriebe im derzeitigen Gießkannen-Subventions-System nach Fläche
alt aussehen und nacheinander aufhören. Das ist systematisch gewollt!",
kritisiert Buchner. "Es wird Zeit, dass die 80%-Säule eine angemessene
Bezahlung bietet für spezialisierte Landwirtschafts-Leistungen.
Landschaftliche, biokulturelle, artendiversitätserhaltende Maßnahmen gehören
bezahlt. Sie tragen zu einem lebensfördernden, gesunden Leben in Bayern und
ganz Europa bei", präzisiert der Schäfer, Gärtner und regionale
Ökokisten-Vertreiber Dietrich Pax. Der Unterschied zwischen
Subventions-Vergabe und einer angemessenen Bezahlung von Dienstleistungen
wird weiter diskutiert werden. Für eine umweltschonende Landwirtschaft,
welche regionale Entwicklungen unterstützt, ist eine Revision der
Gießkannen-Politik unabdingbar. Wir dürfen gespannt sein, was die Partei der
Bienenretter ÖDP im EU-Parlament in Brüssel noch erreichen wird. Die ÖDP
setzt sich seit über 30 Jahren für Natur und Umwelt, direkte Demokratie und
eine gerechte Gesellschaft ein.



Foto (E. Wohnig) von links: Simone Wohnig ÖDP Coburg, Besucherin, Prof. Dr.
Klaus Buchner ÖDP Europaparlamentsabgeordneter, Elisabeth Raschke ÖDP
Bayern, Dietrich Pax Gärtnerhof Callenberg, Klaus Klumpers ÖDP Stadtrat
Coburg

ÖDP positioniert sich gegen 5G Modellregion

Am 02.05.19 referierte Prof. Dr. Klaus Buchner, Europaabgeordneter der ÖDP, im vollbesetzten Gasthof Kaiser in Dörfles-Esbach über die Gefahren von Funkstrahlen.

„Passiv telefonieren ist wie passiv rauchen – die Intensität und die Dauer der Einwirkung macht‘s, wobei eine Bestrahlung nachts viel schwerer wiegt als tagsüber, da nachts der Körper bestimmte Stoffwechsel betreibt, die dann gestört werden“, fasst Klaus Buchner zusammen, der Professor der Kernphysik und Europa-Abgeordnete der ÖDP in Brüssel. Beim Vortrag im Landgasthof Kaiser in Dörfles-Esbach ging es um die Details von 5G und Buchner zeigte anschaulich an Fotos und im kenntnisreichen Vortrag, was von der Idee „Modellregion 5G Oberfranken“ zu halten ist. „Studien haben die Schädlichkeit der Strahlen mittlerweile eindeutig belegt“, erklärte Prof. Buchner. So hat etwa die Europäische Umweltagentur wiederholt vor der Funkstrahlung gewarnt. Diese erhöht die Anzahl der Freien Radikale in den Zellen, die die Erbsubstanz im Körper angreifen. „Bei Menschen, die längerfristig Funkstrahlen ausgesetzt sind, haben Studien die Steigerung der Krebsgefahr bewiesen“, so der Europaabgeordnete.

Prof. Buchner betonte in seinem Vortrag, dass er den Menschen das Handy nicht verbieten wolle. Vielmehr setzt er sich für einen Mobilfunk ein, der die Menschen nicht belastet. Das sei technisch möglich. „Statt der hohen Frequenzen könnten wir eigentlich gleich Licht nehmen und einfach einen Technikwechsel von der Hochfrequenz auf Infrarot vornehmen“, schlägt Buchner vor.
In Luxemburg und der Toskana gelten heute schon Grenzwerte, die weit unter den deutschen liegen. Die Kosten für die Umstellung waren dort so gering, dass sie die Wirtschaftlichkeit des Betriebs nicht beeinträchtigt haben.
Massive Strahlung belastet besonders strahlungssensible Menschen, ein Vorgeschmack auf die gesundheitlichen Auswirkungen, die Oberfranken bevorsteht, wenn 5G in großer Breite kommt. Buchner schonte die Zuhörer nicht, berichtete von nachweisbaren Strahlungsschäden in der Tierzucht und an Bäumen. Das kommende Internet der Dinge sieht der frühere Bundesvorsitzende der Ökodemokraten kritisch. „Wer freiwillig jedes Gerät in seinem Haus ans Netz anschließt, gibt unfassbar viele Informationen über sich preis. Frühere Geheimdienste hätten sich die Finger abgeschleckt, wenn sie all diese Informationen gehabt hätten. Vernetzte Haushaltsgeräte verstrahlen den Wohnraum und senden persönliche Daten an Unternehmen und Datenhändler. Die Verbraucher machen sich selbst „nackert“ ohne Not“, so der Oberbayer, der als einziger Abgeordneter der ÖDP und auch der Landeshauptstadt München in Brüssel in einflussreichen Ausschüssen wie dem Außenhandels-Ausschuss mitarbeitet.
„Halten Sie Ihr Mobilfunkgerät nicht direkt ans Ohr, sondern nutzen Sie ein Freisprechgerät mit Kabel“, rät Klaus Buchner für die private Handy-Nutzung. „Zusätzlich sollten Sie nicht direkt das Gerät ans Ohr halten, wenn Sie gerade gewählt haben – die Strahlung ist dann extrem.
Warten Sie, bis das Freisprechzeichen ertönt. Zuletzt: schalten Sie Ihr Handy im Auto oder im Zug aus. Durch den ständigen Wechsel der Funkzellen ist es hochaktiv – das können Sie sich und Ihrer Gesundheit ersparen.“ Neben 5G diskutierten die Besucher, wie Lobbyismus die Politik beeinflusst und wie eine unabhängige Partei wie die ÖDP arbeitet, z.B. mit Volksbegehren wie „Rettet die Bienen“ und das erfolgreiche Begehren für die Abschaffung des Senats oder den Nichtraucherschutz.

Foto (E. Wohnig) von Links:
Reinhard Hümmer Platz 72 Liste Europaparlament, Thomas Büchner ÖDP Stadt- und Kreisrat, Martin Truckenbrodt Platz 12 Liste Europaparlament, Klaus Buchner Europaabgeordneter und  Platz 1 Liste Europaparlament, Christoph Raabs Bundesvorsitzender ÖDP, Simone Wohnig Kreisvorsitzende ÖDP Coburg-Kronach, Thomas Müller Bezirksvorsitzender ÖDP und Platz 23 Liste Europaparlament



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Getränkemarktkette Sagasser unterstützt das Volksbegehren Artenvielfalt

Foto: Sebastian Buff                                                 Anklicken für vergrößerte Darstellung

 

Presse-Kontakte :

Simone Wohnig

Vorsitzende ÖDP-Kreisverband Coburg-Kronach

Am Wieglebsteig 10

96476 Bad Rodach-Heldritt

Tel. 0151-56503234

 

Peter Sagasser

SAGASSER-Vertriebs GmbH

Gärtnersleite 5

96450 Coburg

Tel. 09561-6490-0

E-Mail : peter.sagasser@sagasser.de

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