ÖDP-Kreisvorsitzende Simone Wohnig: Ein historischer Tag für den Arten- und Naturschutz

Die Volksbegehren-Unterzeichner haben sich jetzt auch im Landtag durchgesetzt.

17,21 % Prozent haben sich im Februar für das Artenvielfalt-Volksbegehren in Coburg und Kreis Coburg eingetragen, 18,3 % in ganz Bayern, das beste Ergebnis seit 1946. Am Mittwoch (17.7.) haben sich die Befürworter eines besseren Artenschutzes auch im Landtag durchgesetzt, der in abschließender Lesung das Volksbegehren angenommen hat. Die von der ÖDP gestartete Initiative hat nun ohne Abstriche Gesetzeskraft.

"Es ist wirklich ein historischer Tag für den Arten- und Naturschutz in Bayern. Wir haben einen fachlich höchst wirksamen und juristisch unangreifbaren Gesetzentwurf vorgelegt, der sich nun endgültig voll und ganz durchgesetzt hat", erklärte ÖDP-Kreisvorsitzende Simone Wohnig. "Es wird eine Biotop-Vernetzung geben. Geschützte Uferrandstreifen werden Pflicht, auf einem Teil der Grünlandfläche wird später gemäht, damit Insekten Nahrung finden. Wir können rundum zufrieden sein und werden jetzt natürlich darüber wachen, dass keine Hintertürchen aufgemacht werden", so Wohnig.

"Ohne das von der ÖDP gestartete Volksbegehren stünde der Artenschutz nicht so zentral in der politischen Debatte", erklärte die ÖDP-Kreisvorsitzende: "Wenn die Meinung der Bevölkerung und das Handeln der Regierung so weit auseinander liegen wie vor unserer Initiative, schlägt die Stunde der direkten Demokratie. Die ÖDP hat ihren außerparlamentarischen Oppositionsauftrag mustergültig erfüllt. Wir sind die wirkungsmächtigste Oppositionspartei in Bayern".

Wohnig dankte den Bündnispartnern, allen voran dem Landesbund für Vogelschutz, den Grünen, dem Bund Naturschutz, dem Coburger Aktionsbündnis und allen weiteren unterstützenden Organisationen und den 17.200 Unterzeichnern in Coburg und Landkreis Coburg für ihren Einsatz.

 

 

Simone Wohnig


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