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Antrag / Anfrage / Rede

Haushaltsrede 02.02.2026 in Neustadt bei Coburg

von ÖDP- Stadtrat Thomas Büchner

Thomas Büchner

ÖDP-Stadtrat Thomas Büchner - Foto: ÖDP

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, 
liebe Kolleginnen und Kollegen des Stadtrates, verehrter Herr Gottschalk - Vielen Dank – Allen, die an diesem Sparhaushalt mitgearbeitet haben.

Ob wir damit zufrieden sind? -  Das mag jeder für sich entscheiden.

Mein Fazit jedenfalls lautet: Uns geht es gut!

Natürlich jammern wir über die Erhöhung der Kreisumlage. Aber Wir sind nun mal die „Große Kreisstadt“ und haben den größten Anteil zu tragen. Auch sind wir froh, dass unsere Schulen und Straßen vom Landkreis mitgetragen werden und das dies von den Landkreiskommunen akzeptiert wird.

Das gleiche gilt seit kurzem für Feuerwehrfahrzeuge mit Drehleiter und die Müllabfuhr wollen wir ja ebenfalls aus Kostengründen an den Landkreis geben. Bad Rodach bekommt einen Zuschuss für Ihr Thermalbad vom Landkreis, das alles wird auch durch unsere Kreisumlage mitfinanziert. 

Vielleicht wäre es auch eine gute Idee unser Märchenbad, das Hallenbad, die Frankenhalle und den Freizeitpark als Leuchtturmprojekte des Landkreises mitfinanzieren zu lassen!?

Und wenn wir schon mal dabei sind, dann werden wir auf den Sonderstatus „Große Kreisstadt“ bald verzichten müssen. 

Wie heißt es in der Bayerischen Gemeindeordnung: 

„Gemeinden mit mehr als 30.000 Einwohnern können auf ihren Antrag nach Anhörung des Kreistags durch Rechtsverordnung des Staatsministeriums des Innern zu Großen Kreisstädten erklärt werden, wenn ihre Leistungs- und Verwaltungskraft die Gewähr dafür bietet, daß sie die Aufgaben einer Großen Kreisstadt ordnungsgemäß erfüllen können.“

Es bleibt spannend wie lange die 14 700 Neustadter noch große Kreisstadt sind.

Trotz allem: Uns geht es gut!

Obwohl, ein ÖKO-Thema möchte ich uns trotzdem ans Herz legen: WASSER.

Es ist höchste Zeit endlich auch in Neustadt beim Ausweisen von Bebauungsplänen den Bau von Regenwasserspeichern fest einzuplanen. Denn obwohl ich selbst, zwar insgesamt 10m³ Regenwasserspeicher für meine Pflanzen vorhalte, musste auch ich letzten Sommer wieder ein paar Wochen auf Trinkwasser zum Gießen umstellen. Diese Zeiträume der Trockenphasen werden immer länger, deshalb müssen wir als Stadt mit gutem Beispiel voran gehen und Regenwasserspeicher auch nachträglich einbauen und fördern. Das diese eine zusätzliche Entlastung bei Starkregen sind, habe ich bereits in meinem Stadtratsantrag dargelegt.

Zum Abschluss stimme auch ich dem vorliegenden Haushalt für 2026 zu und freue mich darauf - nach der Wahl - die eine oder andere Amazone, den einen oder andern Haudegen in diesem Gremium wieder begrüßen zu können.

Vielen Dank

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