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Termin

Kommunale Wärmeplanung

Bioenergiedörfer

ÖDP-Kreisverband Coburg-Kronach

20.02.2026
18:00
Gemeindehaus Heldritt
Hetschbacher Weg 1
96476 Bad Rodach

Flyer Seite 1
Flyer Seite 2

ZUM THEMA:
Seit bekanntwerden der Pläne um die Windkraftanlagen im am Grünen Band, setzt sich die ÖDP in Bad Rodach aktiv gegen die Zerstörung des Gellnhäuser Forstes ein. Die Energiewende spielt dabei in der Argumentation der Befürworter des Vorhabens immer eine tragende Rolle. Währenddessen wird in Bad Rodach die kommunale Wärmeplanung
erarbeitet. Doch welche Rolle spielen dabei die Bürger, die die Versorgung sogar selbst in die Hand nehmen könnten?

„Allein gegen die Errichtung der Windkraftanlagen im Gellnhäuser Forst zu sein reicht nicht – wir wollen auch andere Lösungsansätze bieten.“

Die Bürgermeisterkandidatin Nicole Kreußel und die Stadtratsliste der ÖDP in Bad Rodach möchten gemeinsam mit dem Referenten Stefan Schellenberg entsprechende Denkanstöße geben und mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch kommen.

Die Stadt Bad Rodach ist zur Erstellung der Kommunalen Wärmeplanung per Gesetz verpflichtet. Doch wie werden die Bürger hierzu aktiv eingebunden und welche Lösungen und Empfehlungen werden am Ende stehen? Die Bürger wissen kaum was das bedeutet und was vor sich geht.

Entsprechend ist ggf. auch die Unsicherheit groß. Die Themen Energiewende, Heizen, Strom und die hohen Energiekosten beschäftigen die Menschen landauf, landab. Die allgemeine Sorge, dass das alles bald nicht mehr bezahlbar ist, wächst bei einer Vielzahl von Bürgerinnen und Bürgern.

„Und dabei könnte alles einfacher sein, wenn nicht von vornherein immer wieder Denkmodelle ausgeschlossen würden“, behauptet der Referent Stefan Schellenberg. „Es gibt intelligentere Lösungen für die Kommunen“, betont er mit Überzeugung.

ZUM REFERENTEN:
Stefan Schellenberg ist in Kleinschmalkalden (Landkreis Schmalkalden-Meiningen) zuhause und Geschäftsführer und Meister eines Handwerksbetriebes in der Haustechnikbranche, der sich in der Materie auskennt und zudem seinen Abschluss als Betriebswirt hat.

Er kandidierte 2021 für als Direktkandidat zur Bundestagswahl in Wahlkreis 196 und ist daher auch aus der Politdoku Arena 196 bekannt. In seinem Wahlkampf setzte er sich unter anderem auch für den Bahnlückenschluss zwischen Hildburghausen und Bad Rodach ein.

Seit vielen Jahren befasst er sich intensiv mit erneuerbaren Energien, studiert wissenschaftliche Arbeiten mit Blick auf die Klimaentwicklung und den gesamtwirtschaftlichen Kontext. Weg von Öl und Gas ist auch seine Devise. Im Ergebnis seiner Studien hat er sich intensiv mit Energiedörfern befasst, die die eigene Energieversorgung in die Hand genommen haben. Sie sind unabhängig, haben Einfluss auf die Preise und halten die Wertschöpfung in der Region. Es gibt inzwischen über 1000 Energiedörfer – vor allem in Hessen und Franken. „Und das funktioniert“, sagt Schellenberg. Die Möglichkeiten seien vielfältig. Der 60-Jährige möchte in seinem Vortrag die Thematik beleuchten, analysieren und Denkanstöße liefern. Es gibt so viele innovative Ansätze.

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